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Heckenschnitt: Stadt Drensteinfurt informiert auf Facebook – auf der Website fehlt der Hinweis – Drensteinfurt.peus.info

Heckenschnitt: Stadt Drensteinfurt informiert auf Facebook – auf der Website fehlt der Hinweis

07.08.2026
Drensteinfurt. Wer in Drensteinfurt eine Hecke oder Sträucher entlang von Geh-, Rad- oder Fahrwegen hat, sollte derzeit genauer hinschauen. Die Stadt Drensteinfurt hat am 7. August auf ihrer Facebook-Seite auf einen notwendigen Rückschnitt hingewiesen. Eine entsprechende aktuelle Meldung findet sich auf der städtischen Internetseite dagegen nicht.

Unter der Überschrift „Rückschnitt von Hecken und Sträuchern: Verkehrssicherheit gewährleisten und Natur schützen“ bittet die Stadt Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer darum, den Bewuchs regelmäßig zu kontrollieren. Überhängende Äste und Sträucher könnten Geh- und Radwege sowie Straßen einschränken, Verkehrszeichen verdecken oder im Ernstfall die Zufahrt von Feuerwehr und Rettungsdienst behindern.

Gleichzeitig erinnert die Stadt an die gesetzliche Schonzeit: Bis zum 30. September sind radikale Rückschnitte von Hecken und Gehölzen nicht erlaubt. Zulässig sind nach dem Hinweis lediglich schonende Pflege- und Formschnitte. Dabei müsse darauf geachtet werden, dass keine Nester oder Lebensräume von Tieren beeinträchtigt werden.

Die Botschaft der Stadt verbindet damit zwei Anliegen: Verkehrssicherheit und Naturschutz. Freie Geh- und Radwege, gut sichtbare Verkehrszeichen und Straßenbeleuchtung sowie die Erreichbarkeit durch Rettungsfahrzeuge sollen gewährleistet bleiben. Gleichzeitig sollen heimische Tiere und ihre Lebensräume geschützt werden.

Aktuelle Information nur über soziale Medien?

Auffällig ist allerdings, dass der Hinweis vom 7. August in der von der Stadt veröffentlichten Liste der aktuellen Meldungen auf drensteinfurt.de nicht auftaucht. Dort ist im August bislang die Meldung „Erfolgreicher Ausbildungsabschluss bei der Stadt Drensteinfurt“ vom 3. August aufgeführt. Die davor veröffentlichten Einträge stammen aus Juli.

Dabei zeigt ein Blick auf die vergangenen Monate, dass die städtische Website durchaus regelmäßig über verschiedene Themen informiert. Im April beispielsweise wurden neun Meldungen veröffentlicht. Darunter waren Hinweise zum Verbrennen von Strauchschnitt, zum NachtBus N42, zum Erlbad und zur elektronischen Wohnsitzanmeldung.

Parallel nutzt die Stadt ihre Facebook-Seite offenbar für weitere aktuelle Hinweise. Gerade bei kurzfristig relevanten Themen stellt sich damit die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger erreicht werden, die soziale Netzwerke wie Facebook nicht nutzen.

SocialMedia als Ergänzung – aber nicht als einziger Weg

Dass Kommunen soziale Medien für ihre Öffentlichkeitsarbeit einsetzen, ist grundsätzlich nachvollziehbar. Die Reichweite solcher Plattformen kann dazu beitragen, Informationen schnell bekannt zu machen. Gleichzeitig ist Facebook für die Bürgerinnen und Bürger keine gleichwertige Alternative zu einer frei zugänglichen städtischen Informationsquelle: Nicht jeder nutzt die Plattform, und für die Nutzung eines Meta-Dienstes ist ein entsprechendes Nutzerkonto beziehungsweise der Zugang zur Plattform erforderlich.

Gerade bei Informationen, die für die Allgemeinheit relevant sind – etwa Hinweise zur Verkehrssicherheit oder zu gesetzlichen Vorgaben beim Heckenschnitt –, wäre deshalb eine parallele Veröffentlichung auf der städtischen Website naheliegend. So könnten sich auch diejenigen informieren, die bewusst auf soziale Netzwerke verzichten.

Der aktuelle Facebook-Beitrag zeigt zudem, dass die Stadt durchaus über ein geeignetes Format verfügt: Ein verständlicher Text erklärt, worauf Grundstückseigentümer achten sollten, und ein aufmerksamkeitsstarkes Bild unterstützt die Information.

Für Drensteinfurt bleibt damit eine einfache Frage: Warum werden solche aktuellen Hinweise nicht grundsätzlich auch auf der offiziellen Internetseite der Stadt veröffentlicht?

Die Facebook-Mitteilung zum Heckenschnitt ist dort jedenfalls in der aktuellen Meldungsliste vom August nicht zu finden. Wer die Information erhalten möchte, ist damit derzeit auf den entsprechenden Beitrag in dem sozialen Netzwerk angewiesen.

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Bürgerbeteiligung

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